Sanierung

Startschuss für neuen Schindler Campus

Der weltweit führenden Anbieter von Aufzügen und Fahrtreppen Schindler Deutschland wird seine Firmenzentrale in Berlin in den nächsten Jahren komplett modernisieren und umbauen. Der Standort in Berlin Alt-Mariendorf soll so zum "Innovation Hub" ausgebaut werden, mit dem Schindler die neuen Möglichkeiten des sich wandelnden Aufzugsmarktes optimal nutzen kann. Dabei wird es vor allem um neue digitale Services für Aufzüge und Fahrtreppen gehen  – wie die Schindler „Doorshow“, die bei der symbolischen Grundsteinlegung Mitte Februar präsentiert wurde.

Beim Umbau des mehr als 100.000 m² großen und seit mehr als 80 Jahren bestehenden Firmengeländes an der Ringstraße wird im ersten Bauabschnitt ein unter Denkmalschutz stehendes Bürogebäude vollständig umgebaut, um den Anforderungen digitaler und mobiler Arbeitsumgebungen zu genügen. Ein zentrales Eingangsgebäude zum Campus ist geplant, der das revitalisierte Gebäude mit einem weiteren verbinden soll. Wie das zukünftig aussehen kann, konnten Mitarbeiter und Besucher bereits auf der Grundsteinlegung hautnah erleben. Mit Virtual-Reality-Brillen ausgestattet duften Interessierte das neue Umfeld bereits besichtigen.

Eine der digitalen Innovationen des Unternehmens war live zu erleben. Die Schindler „Doorshow“ ist ein neues Werbe- und Informationsmedium für Aufzugstüren. Ein netzwerkfähiger Projektor bespielt die Außenflächen von Aufzugstüren über GSM mit Informationen, Nachrichten und Werbebotschaften. Durch die Vermarktung ihrer Aufzugstüren als Werbe- oder Informationsfläche können Aufzugsbetreiber ihre Investition in die Schindler Doorshow nicht nur refinanzieren, sondern mittelfristig sogar Erlöse erzielen.

Schindler ist bereits seit 111 Jahren in Berlin ansässig – als erste Auslandstochter des Schweizer Konzerns. Nach Stationen in Kreuzberg, Neukölln und Tempelhof ist Schindler seit 1964 am Standort an der Ringstraße, dem heutigen Schindler-Platz, in Berlin-Mariendorf vertreten. Der ehemalige Produktionsstandort – bis in die 1990er Jahre wurden hier noch Aufzugkomponenten gefertigt – wandelt sich mit der Restrukturierung in ein Wissens- und Innnovationszentrum für vertikale Mobilität.

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